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Adipositaschirurgie - ausführliche Informationen

 

Adipositaschirurgie

Adipositaschirurgie beschreibt chirurgische Eingriffe von außen zur Bekämpfung der Adipositas, also der Fettleibigkeit bzw. des starken, krankhaften Übergewichts, wenn das Abnehmen auf konventionelle Art und Weise nicht mehr von Erfolg gekrönt ist.


Es gibt eine Reihe von Verfahren, die der Adipositas-Chirurgie zuzuordnen sind.

Neben dem Magenband und der Gastroplastik nach Mason oder Eckhout, bei der ein Großteil des Magens mit einer Vierfach-Klammernaht abgetackert wird, gibt es auch verschiedene Bypasstechniken. Während Magenband und Magenplastik die Nahrungszufuhr begrenzen sollen (man spricht von restriktiven Techniken), steht bei den verschiedenen Magen-Darm-Bypass-Techniken zusätzlich eine malabsorptive Wirkung, also eine Einschränkung der Verstoffwechselung der zugeführten Nahrung im Vordergrund. Dabei wird der Roux-en-Y-Bypass als in erster Linie restriktiv mit einer malabsorptiven Komponente angesehen, der biliopankreatische Bypass (BPD) mit oder ohne Duodenalswitch (DS) hingegen bezieht seine Hauptwirkung aus dem malabsorptiven Effekt.


Die Entscheidung für eine adipositaschirurgische Operation und die Wahl der Operationsmethode hängt von vielen Faktoren sowie von den persönlichen Wünschen des Patienten ab. Alle Operationen können auch laparoskopisch (sog. Schlüsselloch-OPs, operiert wird unter Kamerasicht über Instrumente, die durch kleine Schnitte in die Bauchhöhle eingebracht werden) durchgeführt werden, was für den Patienten oftmals schonender und weniger komplikationsbehaftet ist (geringere Gefahr von Wundheilungsstörungen durch kleinere Narben).


Die malabsorptiven Techniken verkürzen die Verdaungspassage, sodaß die Nahrung schlechter verwertet wird. Sie sind technisch aufwändiger und komplikationsbehafteter als die rein restriktiven Methoden. Für Patienten mit einem BMI > 60 wurde in einer Studie unlängst eine Sterblichkeit von zehn Prozent angegeben die expotentiell mit dem BMI ansteigt.


Roux-en-Y-Bypass und biliopankreatische Diversion (BPD) können wie auch das Magenband laparoskopisch durchgeführt werden, allerdings wird zumindest die BPD derzeit weltweit nur an wenigen Kliniken minimalinvasiv operiert. Roux-en-Y-Bypass und BPD sind als Ersteingriffe nicht unumstritten.


Die Gewichtsabnahme bei den restriktiv und restriktiv-malabsorptiven Verfahren ist insgesamt wohl zuverlässiger und im Einzelfall wohl auch oftmals größer als bei den rein restriktiven Techniken.


Deshalb wurden auch mittlerweile Magenbänder zu Bypässen eingesetzt (Banded Bypass), was aber schon wieder überholt ist. Das Band übernimmt dann nur noch die Funktion der Magenverkleinerung, aber nicht mehr Begrenzung der Energiezufuhr über die Nahrungsbeschränkung. Die verminderte Energieaufnahme wird über die malabsorptive Wirkung des Bypasses erzeugt. Die Bänder müssen dazu stark geblockt werden, was hinsichtlich der Druckwirkung auf die Magenschleimhaut umstritten ist.


Voraussetzungen für eine Adipositaschirurgie:


Body-Mass-Index > 40 oder BMI > 35 mit Begleiterkrankungen (Diabetes mellitus, Schlafapnoe, Arterielle Hypertonie usw.).

Das Übergewicht besteht seit mehr als 3 Jahren.

Lebensalter zwischen 18 und etwa 65 Jahren.

Ausgeschöpfte konservative Methoden (Ernährungsumstellung, Diäten, Rehabilitationen, Ernährungsberatung, Verhaltenstherapie usw.)

Keine Depression, (reaktive Depressionen aufgrund des Gewichtes ausgenommen).

Keine Suchtsymptomatik,(wegen der evtl. Gefahr der Suchtverlagerung. Keine Alkohol-, Tabletten- und Drogenabhängigkeit.)


Restriktive Techniken der Adipositas-Chirurgie:


Restriktive Operationen beschränken die Kapazität des Magens. Die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich. Auch Patienten mit Super Obesity (BMI 50 und größer) haben damit schon in Ausnahmen normale BMI-Werte erreicht. Grob geht man im ersten Anlauf von etwa 60 % Erfolgsquote aus. Das heißt nicht, dass die anderen 40 % nicht auch eine Abnahme verzeichnen, allerdings bleibt diese dann oft hinter den Erwartungen zurück. Mit ansteigen des BMI sinkt auch die Erfolgsquote deutlich. Die rein restriktiven Techniken lassen sich bewusst oder unbewusst überlisten, indem die Patienten flüssige oder weiche hochkalorische Lebensmittel konsumieren oder Mahlzeiten zeitlich sehr stark ausdehnen. Es gibt derzeit keine zuverlässige Möglichkeit, die Eignung eines Patienten für eine restriktive Technik vor der OP zuverlässig zu überprüfen.



Zu Magenband, Gatroplastik, Roux-en-Y-Magenbypass, Biliopankreatische Diversion mit Duodenalswitch u.a. adipositaschirurgischen Eingriffen lesen Sie bitte in diesem Lexikon das jeweilige Kapitel




Literatur Rudolf Weiner: Neue Chancen bei Adiposias - Magenband - Magenbypass - Magenschrittmacher, Trias Verlag 2002, ISBN 3-83043-049-3

Rudolf Weiner u.a.: Adipositaschirurgie - Indikation und Therapieverfahren, UNI-MED Verlag AG, Bremen Okt. 2006, ISBN 3-89599-958-X bzw. 978-3-89599-958-1

Emmanuel Hell, Karl Miller: Morbide Adipositas. Klinik und chirurgische Therapie, Ecomed 2002, ISBN 3-60920-181-9

Anna Maria Wolf: Chirurgische Optionen bei massiver Adipositas, AdipositasSpektrum, Ausgabe 02/2006 ISSN 1861-7093


Weblinks: Adipositaschirurgie-Selbsthilfe-Deutschland e. V.

Adipositas Verband Deutschland e. V.Betroffene helfen Betroffenen

Adipositas-SelbsthilfegruppeAdipositas-Selbsthilfegruppe in Dinslaken NRW

Adipositaschirurgie/SelbsthilfegruppeAdipositas-Selbsthilfegruppe mit Schwerpunkt Adipositaschirurgie

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Adipositaschirurgie“



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12.11.2019, 08:00:00