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1. Der Unsinn der „Diät“


Hunger bedeutet nur eines für den menschlichen Körper: Stress. Unter Stress leidet automatisch die Psyche. Viele Menschen können dieser Belastung auf lange Sicht nicht standhalten. Aus unmöglichen Essplänen bricht jeder Mensch früher oder später aus - die Diät ist gescheitert.


Leider haben viele Menschen die Vorstellung, dass es „die Super-Diät“ gibt, die bei allen wirkt. Um es vorwegzunehmen: Sie gibt es nicht. Essen muss auch beim Abnehmen schmecken und satt machen. Die Vorstellung, auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, um Übergewichtige auf Normalgewicht zu bringen, ist irrsinnig. Wer sein Gewicht reduzieren und halten möchte, muss sein Essverhalten ändern. Das geht natürlich nur, wenn individuelle Essgewohnheiten berücksichtigt werden.


2. Gesunde und ungesunde Nahrungsmittel


Was Menschen am liebsten verspeisen, ist genauso individuell wie ihr Energieverbrauch. Wer einmal ein Ess-Protokoll geführt hat, weiß, dass er nicht auf seine Lieblingsgerichte verzichten muss, auch wenn es sich um ein Stückchen Schokolade oder Kuchen handelt. Anders gesagt: Es gibt keine ungesunden Nahrungsmittel, die nicht auf den Speiseplan gehören. Dennoch müssen Kalorien eingespart werden. Das ist mit dem Energiedichte-Konzept möglich: Wer also nicht auf das panierte Schnitzel verzichten kann, ersetzt es gegen Schnitzel natur - dadurch lassen sich bereits 100 Kalorien einsparen. Der Ersatz für Pommes frites heißt weiche Bratkartoffeln. Sie sind günstiger, gesünder und bieten dennoch das Gefühl, etwas Knuspriges zu verzehren.


Es gibt also kein Lebensmittel, das tabu ist. Das radikale Ersetzen durch angeblich „gesunde“ Lebensmittel ist nicht mehr als eine falsche Beeinflussung des Gehirns. Gesund oder ungesund ist letztendlich ein Lebensstil. Einzelne Nahrungsmittel können dagegen die eigene Gesundheit nicht beeinflussen.


3. Zwischenmahlzeiten und Obst


Ein weiteres gerne praktiziertes „Geheimrezept“ ist es, seine Essensrationen in viele kleine Zwischenmahlzeiten aufzuteilen. Experten raten dagegen, der Grund: Wer häufig isst, riskiert, mehr Kalorien als nötig aufzunehmen. Hinzu kommt die Tatsache, dass lange Verdauungspausen die Fettverbrennung im Körper fördern.


Dass Kuchen und Chips keine guten Zwischenmahlzeiten sind, sollte jedem einleuchten. Genauso problematisch ist aber auch Obst. Zwar besitzt es wertvolle Vitamine, aber auch zahlreiche Kalorien. Viele Übergewichtige vergessen genau dieses Merkmal und essen munter vor dem Fernseher sehr viel Obst. So kommen viele Hunderte, überflüssige Kalorien zusammen.


Eine Banane beispielsweise hat rund 250 Kalorien - also genauso viel, wie 200 Gramm Rindersteak. Wer Vitamine einnehmen will, sollte stattdessen auf Vitamine setzen. Sie haben wesentlich weniger Kalorien als Obst und sind genauso gesund.


4. Zitronen sind ein absoluter Schlankmacher



Der Verzehr von Zitronen - besonders am Abend - ist ein weiterer berüchtigter Geheimtipp, der die Pfunde purzeln lassen soll. Angeblich soll Zitronensaft vor dem Schlafengehen die Fettschmelze im Körper nachts aktivieren. Tatsächlich ist Vitamin C wichtig für die Stoffwechselfunktionen des menschlichen Körpers. Bisher wurde aber nicht belegt, dass die Aufnahme von Vitamin C in hohen Mengen tatsächlich zur Fettreduzierung führt. Immerhin ist dieser Tipp zum Abnehmen nicht schädlich, sonderlich wirksam ist er aber auch nicht.



5. Drei Mal Sport die Woche ist Pflicht für die Gewichtsreduzierung


Tatsächlich ist Sport wichtig, um das eigene Gewicht zu reduzieren und halten, aber auch um gesund zu leben. Dabei spielt die Anzahl der Work-outs aber keine Rolle. Wichtig ist, dass man jeden Tag für moderate Bewegung sorgt. Die regelmäßige Bewegung ist effektiver, als sich dreimal wöchentlich im Fitnessklub zu quälen.


Unter regelmäßige Bewegung im Alltag ist zum Beispiel zu verstehen, dass man die Treppen anstelle von Rolltreppen oder Lifts nutzt. Auf dem Weg zur Arbeit können Betroffene das Fahrrad anstelle des Pkw nutzen. Oder sie steigen eine Haltestelle früher aus und laufen den Rest zur Arbeit. Es gibt viele Möglichkeiten, Bewegung ins Leben zu bringen.


6. Sporternährung ersetzt die normale Ernährung und reduziert das Gewicht


Bei diesem Mythos handelt es sich gleich um zwei falsche Aussagen: Einerseits wird Sportlernahrung ergänzend zur normalen Ernährung genutzt, andererseits reduziert es keinesfalls das Gewicht. Die Sporternährung kann natürlich beim Abnehmen helfen, wenn der Körper mit bestimmten Stoffen unterversorgt ist. Wer sich beispielsweise sehr eiweißarm ernährt, kann dieses Defizit mit Proteinpräparaten decken. Interessierte können Sportlernahrung mit diesen Body Attack Gutscheinen zu reduzierten Preisen erwerben.


7. Nach dem Essen lässt sich der Fettabbau mit Koffein beschleunigen


Ein Espresso nach einem großen Festmahl hilft, das zuvor aufgenommene Fett wieder abzubauen - so zumindest die Theorie. In der Praxis wird lediglich der Stoffwechsel durch die Aufnahme Koffein angeregt. Wer dagegen hofft, dass Koffein auf wundersame Weise Fett wegschmilzt, der wird enttäuscht. Es regt lediglich die Verdauung nach den Essen an. Im Zuge der Gewichtsreduzierung ist das natürlich nicht schlecht, das Fett wird aber nicht einfach so von den Hüften verschwinden.


8. Viel Wasser schwemmt Fett aus


Mit viel Wasser lässt sich ebenso viel Fett ausschwemmen. Prominente schwören immer wieder darauf, dass sie viel trinken, um ihre Traumfigur beizubehalten. Dabei regt das Wasser keine Fettverbrennung an. Sie findet nämlich in der Muskulatur statt. Wasser ist auch kein besonders guter Appetitzügler. Es läuft zu schnell durch den Verdauungstrakt, um ein anhaltendes Sättigungsgefühl zu erzeugen.


Hilfreich dagegen ist es, morgens nach dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken. Das  regt den Stoffwechsel an und fördert die Kalorienverbrennung.


9. Der Konsum von Eiweiß macht schlank


Der Mythos, dass der großzügige Konsum von Eiweiß schlank macht, gehört zu den ältesten Gerüchten unter den Abnehmwilligen. Leider stellt sich auch diese „Weisheit“ als falsch heraus, denn die täglich aufgenommene Kalorienzahl ist nach wie vor entscheidend für das Gewicht. Es spielt keine Rolle, ob die Kalorien aus Kohlenhydraten oder Eiweiß stammen. Entscheidend ist lediglich die Gesamtanzahl der aufgenommenen Kalorien.


Die eiweißreiche Ernährung hat aber einen Vorteil: Sie sättigt sehr gut. Und mit einem satten Magen lassen sich die Kalorien gleich viel leichter einsparen als mit einem ständigen Hungergefühl. Dennoch hat das Eiweiß keinen direkten Einfluss auf die Gewichtsreduktion.




10. Abends weniger Essen und schnell abnehmen



Ein typischer Aberglaube unter der Gruppe der „Fastenden“ ist, dass man abends möglichst wenig essen sollte, um abzunehmen. Belegt wird diese These angeblich von einem Tierversuch: Zwei Mäuse fressen dieselbe Menge Futter. Eine wird dick, während die andere schlank bleibt. Der Grund: Die schlanke Maus futterte nachts, so wie es nachtaktive Tiere tun, die Dicke tagsüber.


Auf den tagaktiven Menschen übertragen müsste er also abends wenig essen. Die Uhrzeit spielt somit bei den Mahlzeiten eine große Rolle. Ganz so einfach ist es nicht, denn das Experiment lässt sich nicht ohne Weiteres auf Menschen übertragen. Tatsächlich ist die Zeit, zu der die Mahlzeiten eingenommen werden, wichtig. Studien belegen, dass Menschen, die in Nachtschichten arbeiten, häufiger zu Übergewicht neigen. Dennoch ist die über den gesamten Tag aufgenommene Kalorienmenge wichtiger. Wer also tagsüber zu viel gegessen hat, kann auch abends noch so wenig essen, er wird trotzdem zunehmen.


Viel wichtiger als die Ration der Mahlzeiten ist, was gegessen wird. Das typische deutsche Abendessen besteht aus Brotmahlzeiten, die bekannterweise hochkalorisch sind. Ersetzt man diese durch ein Fischgericht oder eine andere kalorienarme Mahlzeit, kann man problemlos auf seine Figur achten.

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19.10.2019, 05:20:08