Mitglied werden Kontakt Presse Impressum AGB's
f
 
     AIQUM :_Startseite
  + AIQUM :_portal
  + AIQUM :_my
  + AIQUM :_community
  + AIQUM :_wissen
  + AIQUM :_lexikon
jetzt Anmelden
Abnehmen
Benutzername:
Passwort:
Zugang vergessen?

Forenbeiträge schnell abnehmen ?
 
AIQUM » Forum » Plauderecke » So meine Lieben, ich geh's wieder an.
Thema Autor Datum
So meine Lieben, ich geh's wieder an. ein Mitglied 17.04.2004, 17:17:12
Halli hallo!

Ich tue meinen Entschluß kund, mich wieder der niedrig-GI-Ernährung zuzuwenden. Gestern hab ich angefangen, und es klappt ganz gut.

Außerdem war ich gestern in der Früh zum 1. Mal seit dem Herbst wieder walken (45 Minuten) und werde meine sportlichen Aktivitäten nun wieder mehr nach draußen verlegen, was ich schön finde, denn das drinnen herumturnen geht mir schon gehörig auf den Geist. Allerdings bin ich gestern mit neuen Turnschuhen gewalkt, und habe als Resultat auf beiden kleinen Zehen ganz arge Blasen gekriegt. So arge Blasen wie ich sie noch nie auf Zehen gesehen habe. *autsch*

Heute hab ich in der Früh eine halbe Stunde geturnt und werde es am Abend wieder tun, weil ich nämlich meinen heutigen Fehltritt, ein Nutellabrot, nicht gern als Hüftspeck an mir haben möchte. Also turne ich es weg.

Niedrig-GI-Ernährung deshalb, weil ich - falls tatsächlich eine Hormonstörung vorliegt - ohnehin auf eine solche Diät gesetzt werde, das hab ich mir erlesen. Da kann ich genausogut gleich jetzt damit anfangen.

Drückt mir alle Daumen die Ihr habt.

Viele Grüße
Uschi

Re:So meine Lieben, ich geh's wieder an. ein Mitglied 19.04.2004, 20:15:10
Hi, Uschi!
Was ist denn eine niedrig GI-Diät?
LG
Claudi
Re:So meine Lieben, ich geh's wieder an. ein Mitglied 19.04.2004, 20:21:10
Servus Claudi!

GI = Glyx oder glykämischer Index.

Ich achte darauf, mich möglichst nur im unteren Bereich zu ernähren, also keinen Zucker, Weißmehl, Kartoffeln, süße Früchte etc.

Außerdem achte ich auf die Kombination der Lebensmittel, also Sachen mit höherem GI esse ich ohne oder mit ganz wenig Fett, da dieses ansonsten leicht auf meinen Hüften landet. Und da bin ich absolut  :dagegen: !!!!  Konkret bedeutet das z.B. keine Nudeln & Reis zum Fleisch. Keine Butter oder Käse aufs Brot.

Sinn der Sache ist, den Blutzuckerspiegel möglichst nicht zu stark in die Höhe zu fahren sodass eine nur geringe Insulinausschüttung erreicht wird.

Bislang läuft es ganz gut, und mein Sportprogramm ziehe ich auch brav durch. Bin mal gespannt, ob es in absehbarer Zeit auch positive Auswirkungen auf der Waage zeigt.

LG Uschi
Re:So meine Lieben, ich geh's wieder an. AIQUM 20.04.2004, 00:44:27
Hallo Uschi,

ich wünsche Dir viel Erfolg dabei, vor allem aber hoffe ich, dass etwas Konkreteres in Deiner mediz. Untersuchung rauskommt und man das Ganze evtl. medikamentös ebenfalls unterstützen kann.

Habe hier für Dich und die anderen Mitglieder ein paar Stellungnahmen der DGE zum GI (Glykämischen Index) und GL (Glykämischer Last) beigefügt, falls es Dich interessiert.

LG und gute N8,
Lena

Glykämischer Index und glykämische Last – ein für die Ernährungspraxis des Gesunden relevantes Konzept?

Teil 1:Einflussfaktoren auf den glykämischen Index sowie Relevanz für die Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V., Bonn

Der glykämische Index (GI) hat seine Bedeutung bislang vor allem in der diätetischen Therapie des Diabetes. Seit einiger Zeit wird das Thema in der Fach- und Laienpresse auch im Zusammenhang mit der Ernährung Gesunder diskutiert. Entsprechende Ernährungsempfehlungen gibt es bereits (LOGI-Pyramide, Healthy Eating Pyramid). Im Vordergrund dieser Arbeit steht die Frage nach der Relevanz eines niedrigen GI für die Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen und damit für die allgemeine Ernährung. Den GI beeinflussende Faktoren werden ebenso diskutiert wie Probleme bei der Umsetzung des Konzepts in die Ernährungspraxis.

Der glykämische Index (GI) beschreibt die Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutglucosespiegel. Er ist definiert als Fläche unter der postprandialen Blutglucosekurve nach Aufnahme von 50 g verwertbaren Kohlenhydraten mit einem Testlebensmittel, bezogen auf die Blutglucoseantwort nach Aufnahme von 50 g Kohlenhydraten mit einem Referenzlebensmittel.

Der GI wird beeinflusst von der Zusammensetzung des Lebensmittels, vom Grad der Verarbeitung, der Zubereitung, der Anwesenheit von Enzyminhibitoren und der Zusammensetzung der Mahlzeit. Die Blutglucoseantwort einer Portion desselben Lebensmittels kann bei einer Person von Tag zu Tag erheblich schwanken. In der Literatur finden sich teilweise weite Spannen zum GI für einzelne Lebensmittel, beispielsweise Kartoffeln, die nicht ohne weiteres zu erklären sind und auch auf methodische Probleme bei der Ermittlung des GI hindeuten.

Die glykämische Last (GL) berücksichtigt neben der Art der Kohlenhydrate auch die aufgenommene Kohlenhydratmenge. Sie wird daher als relevanterer Parameter für die Abschätzung des durch eine Mahlzeit ausgelösten Insulinbedarfs gesehen.
In verschiedenen epidemiologischen Studien wurde untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen GI bzw. GL der Kost und häufigen chronischen Erkrankungen besteht.

In zwei von vier Kohortenstudien fand sich kein Zusammenhang zwischen Diabetesrisiko und GI bzw. GL, während in den anderen beiden Untersuchungen eine Kost mit niedrigem GI bzw. niedriger GL mit einem signifikant verringerten Diabetesrisiko assoziiert war. Die Beziehung zwischen GI bzw. GL und Diabetesrisiko wurde allerdings durch die Ballaststoffzufuhr aus Getreide abgeschwächt, bei Männern stärker als bei Frauen.

Bezüglich eines erhöhten Risikos für koronare Herzerkrankungen gibt es ebenfalls widersprüchliche Studienergebnisse. In der prospektiven Nurses’ Health Study sowie einer Fall-Kontroll-Studie wurde außerdem eine Effekt-Modifikation durch den BMI beobachtet; ein niedriger GI war nur bei Übergewichtigen (BMI ≥25) bzw. bei Frauen mit einem BMI ab 23 mit einem verminderten Risiko für koronare Herzerkrankungen assoziiert.

Mehrere Studien widmeten sich der Frage, ob der GI bzw. die GL der Kost mit dem Krebsrisiko in Zusammenhang steht. Für keine der bisher untersuchten Krebsarten (Tumore des Dickdarms, Pankreas, der Brust, des Endometriums und des Ovars) gibt es eindeutige Hinweise auf einen Einfluss des GI bzw. der GL der Kost.

Anhänger des GI propagieren seit längerem, dass ein niedriger GI mit einer verbesserten Sättigung verbunden ist. Dadurch soll einer überenergetischen Ernährung und langfristig der Entstehung von Übergewicht eher vorgebeugt werden als durch eine Kost mit einem hohen GI. Je nach verwendeter Methodik fanden sich Hinweise auf eine sättigendere Wirkung einer Mahlzeit mit einem niedrigen GI. Ob dies aber zur Vermeidung einer Gewichtszunahme bzw. zu einer stärkeren Gewichtsabnahme bei Übergewicht beiträgt, ist umstritten und bislang kaum systematisch untersucht. EU03/04

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 03/04 ab Seite 84, weitere Mitteilungen der Verbände ab Seite 102.

Teil 2: Glykämischer Index und glykämische Last – ein für die Ernährungspraxis des Gesunden relevantes Konzept?

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGD) e. V., Bonn

Der glykämische Index (GI) hat seine Bedeutung bislang vor allem in der diätetischen Therapie des Diabetes. Seit einiger Zeit wird das Thema in der Fach- und Laienpresse auch im Zusammenhang mit der Ernährung Gesunder diskutiert. Entsprechende Ernährungsempfehlungen gibt es bereits (LOGI-Pyramide, Healthy Eating Pyramid). Im Vordergrund dieser Arbeit steht die Frage nach der Relevanz eines niedrigen GI für die Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen und damit für die allgemeine Ernährung. Den GI beeinflussende Faktoren werden ebenso diskutiert wie Probleme bei der Umsetzung des Konzepts in die Ernährungspraxis.

Obwohl die Rolle von GI bzw. GL bei der Entstehung ernährungsmitbedingter Erkrankungen noch nicht hinreichend geklärt ist (s. Teil 1), hat der GI mittlerweile Eingang in verschiedene Ernährungsempfehlungen gefunden. Meist wird hierin empfohlen, bei der Auswahl von Lebensmitteln ähnlicher Zusammensetzung innerhalb einer Lebensmittelgruppe solche zu bevorzugen, die einen niedrigen GI aufweisen. Der Verzehr von Weißmehlprodukten bzw. raffinierten Getreideprodukten, von Kartoffeln und Süßwaren soll eingeschränkt, der von Gemüse und Obst ausgedehnt werden.

Für die Praxis wird eine Einteilung von Lebensmitteln in solche mit einem niedrigen, mittleren und hohen GI vorgeschlagen. Willkürlich gewählte Grenzwerte finden sich hierzu in der Literatur.
Für den Verbraucher ohne besondere Ernährungskenntnisse erscheint eine gezielte Berücksichtigung des GI bei der Lebensmittelauswahl unmöglich. Es ist derzeit wissenschaftlich nicht begründbar, das Konzept des GI in bestehende Ernährungsempfehlungen für die deutsche Bevölkerung zu integrieren und beispielsweise vom Verzehr von Kartoffeln oder bestimmten Getreideprodukten mit hohem GI bzw. hoher GL abzuraten. EU04/04

Re:So meine Lieben, ich geh's wieder an. ein Mitglied 20.04.2004, 14:53:34
Hallo Lena!

Vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel und Deine guten Wünsche. 

Dass eine Ernährung im niedrig-GI-Bereich sättigender ist, kann ich nicht bestätigen. Ist aber vielleicht bei mir auch nur Einbildung. Man ist es halt irgendwie gewohnt, Reis,  Nudeln oder Kartoffeln als Beilage zu essen.

Trotzdem muss ich sagen, es geht mir ganz gut, und ich esse durch den Wegfall von Reis, Nudeln & Co sogar noch mehr Gemüse als sonst, was ja sicherlich kein Nachteil ist. 

Ghandi war der Ansicht, man soll alles erstmal 3 Monate lang ausprobieren, bevor man sich ein Urteil bildet. Also versuche ich, solange durchzuhalten und werde Euch dann berichten, ob es was gebracht hat oder nicht.

LG Uschi
Re:So meine Lieben, ich geh's wieder an. ein Mitglied 20.04.2004, 15:25:50
Hallo Katt!

ich denke eigentlich nicht, dass diese Ernährung den Richtlinien der DGE widerspricht.

Es sieht so aus: Kein Weißmehl, kein Zucker. Darum geht es in 1. Linie. Also z.B. Vollkorn statt Weißbrot. Ich darf durchaus Nudeln und Reis essen, nur nicht als Beilage, sondern wenn dann als Hauptgericht. Also z.b. Nudeln mit Gemüsesauce ist überhaupt kein Problem. Reis mit Gemüse auch nicht.

Aber Fleisch und dazu Nudeln oder Reis darf ich nicht. Stattdessen gibt's Gemüsebeilagen.

Im Prinzip hat es Heidi so ähnlich gemacht (Heidi, widersprich mir, wenn ich was Falsches sage), aber auf ihrer Homepage hab ich einige Punkte gelesen, die dem entsprechen, was ich grad erwähnt hab.

Ich mach keine einseitige Diät, keine Sorge. Sowas werd ich nie wieder machen.

Ich kann fast alles essen, nur muss ich auf die Kombination achten.

LG Uschi
Re:So meine Lieben, ich geh's wieder an. AIQUM 20.04.2004, 15:29:03
Nö, es widerspricht nicht den Richtlinien der DGE.
Es ist einer von mehreren diskutierten Ansätzen innerhalb der Empfehlungen der DGE, auf den sich Uschi nun, ich denke auch aus den Diagnose bedingten Gründen, konzentrieren möchte...

LG,
Thomas
Re:So meine Lieben, ich geh's wieder an. ein Mitglied 20.04.2004, 15:30:31
So ist es Thomas, wenn die Diagnose stimmt, werde ich ohnehin auf eine solche Diät gesetzt, da dachte ich mir, kann ich genausogut schon mal vorweg damit anfangen. 
Re:So meine Lieben, ich geh's wieder an. ein Mitglied 20.04.2004, 15:55:47
Du hast schon Recht Uschi,

ich hab da alles ein bisserl gemischt.

Auf den GI hatte ich nicht geachtet ABER so ein bisserl Trennkost was dem ja etwas ähnlich ist. Hab auch am Anfang mehr Eiweiß gegessen, also Fleisch und Fisch mit Gemüse bevorzugt gegessen ggü. z.B. Reis (Kohlenhydrate) mit Gemüse. Später habe ich dann immer mehr auch Nudeln, Kartoffeln oder Reis dazugegessen.

Auch ab 19:00h habe ich SEHR selten noch was gegessen und wenn dann mal 2-3 Scheiben Käse ohne Brote, also auch hier Eiweiß den Vorzug gegeben.

Seit ich dann bei Aiqum bin habe ich dann nicht mehr so darauf geachtet....... also getrennt.

Bin seit Ende Dezember dabei und hab inzwischen doch auch 8 kg abgenommen. Es sind einfach im Durchschnitt die 2 kg im Monat, kann es drehen und wenden wie ich will.
Re:So meine Lieben, ich geh's wieder an. ein Mitglied 20.04.2004, 16:23:52
Hallo Heidi!

2 kg im Monat ist eh super, und genau der Durchschnitt, auf den man sich einpendeln sollte, wenn man gesund und dauerhaft abnehmen möchte. Da liegst Du ganz sicher richtig damit.

Bei mir wäre es momentan schon ein Erfolg, wenn das Gewicht nicht mehr weiter raufklettern würde. Mal sehen.

LG uschi
Blättern: [1]

 

Weitere Themen
Forum Thema
Fitness Forum Heuschnupfen und Training
Diät Forum Pommes-Sünde?! Nö! ;-)
Plauderecke Re:Trainingspartner - Anfrage an Uschi
Plauderecke Wer hat Zeit, die Neuen zu unterstützen?
Diät Forum Ernährungsplan
 

 

 

Infos
 
 
Diese Seite bookmarken
 
 

 

 

12.02.2012, 19:13:01