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| Geschichten |
ein Mitglied |
23.02.2008, 10:34:36 |
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Leider ist die nicht von mir aber sooooooooo schönn!
Das Märchen von der traurigen Traurigkeit
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos.
Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist Du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war. "Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich Dich! Immer wieder einmal hast Du mich ein Stück des Weges begleitet. "Ja, aber..." argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest Du dann nicht vor mir? Hast Du keine Angst?" "Warum“ sollte ich vor Dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass Du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich Dich fragen will:
"Warum siehst Du so mutlos aus?"
"Ich.. bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist Du also," sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was Dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft schon hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt Du," begann sie zögernd und äußerst verwundert; "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: man muss sich zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müsse."
"Oh, ja," bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen.
Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine ganz besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut schon sehr weh.
Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe, statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in die Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit," flüsterte sie liebevoll, ruh Dich aus, damit Du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr allein wandern. Ich werde Dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber...aber - wer bist eigentlich Du?" " Ich?" sagt die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen.
"Ich bin die Hoffnung."
Verfasser mir leider unbekannt |
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| Re:Geschichten |
ein Mitglied |
23.02.2008, 11:36:01 |
Wo hast du nur immer diese schönen Sachen her??? Das geht ja richtig ans Herz...
Superschön!!! |
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| Re:Geschichten |
ein Mitglied |
23.02.2008, 11:38:33 |
das meiste selbst geschrieben was die gedichte anbelangt.
die geschichten hab ich mal bekommen frag mich nur nicht mehr woher das ist jahre her.
aber die geschichte nicht hab noch mehr so schöne geschichten aber eine nach der anderen gelle zwinker. |
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| Die Schönheit der Frauen |
ein Mitglied |
23.02.2008, 20:02:49 |
Die Schönheit der Frauen Ein kleiner Junge fragte seine Mutter: "Warum weinst du?" "Weil ich eine Frau bin," erzählte sie ihm. "Das versteh ich nicht," sagte er.
Seine Mama umarmte ihn nur und sagte:" Und das wirst du auch niemals." Später fragte der kleine Junge seinen Vater: "Warum weint Mutter scheinbar ohne einen Grund?" “Alle Frauen weinen ohne Grund," war alles, was sein Vater sagen konnte.
Der kleine Junge wuchs heran, wurde ein Mann und fragte sich immer noch, warum Frauen weinen. Endlich rief er das Höchste Wesen an, und als das Höchste Wesen am Telefon hat fragte er "Höchstes Wesen, warum weinen Frauen so leicht?" Das Höchste Wesen sagte: " Als ich die Frau machte, musste sie etwas Besonderes sein.
Ich machte ihre Schultern stark genug, um die Last der Welt zu tragen, doch sanft genug, um Trost zu spenden.
Ich gab ihr eine innere Kraft, um sowohl Geburten zu ertragen, wie die Zurückweisungen, die sie von ihren Kinder erfährt.
Ich gab ihr eine Härte, die ihr erlaubt weiterzumachen, wenn alle Anderen aufgeben und ihre Familie in Zeiten von Krankheit und Erschöpfung zu versorgen, ohne sich zu beklagen.
Ich gab ihr Gefühlstiefe, mit der sie ihre Kinder immer und unter allen Umständen liebt, sogar wenn ihr Kind sie sehr schlimm verletzt hat.
Ich gab ihr Kraft, ihren Mann mit seinen Fehlern zu ertragen und machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein Herz beschützt.
Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß, dass ein guter Ehemann niemals seine Frau verletzt, aber manchmal ihre Stärke um ihre Entschlossenheit testet, unerschütterlich zu ihm zu stehen.
Und zum Schluss gab ich ihr eine Träne zum Vergießen. Die ist ausschließlich für sie, damit sie davon Gebrauch macht, wann immer es nötig ist.
Siehst du: Die Schönheit der Frau ist nicht in der Kleidung, die sie trägt, die Figur, die sie hat oder in der Art, wie sie die Haare trägt. Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen erkannt werden, weil sie das Tor zu ihrem Herzen sind- der Ort, an dem Liebe wohnt.
Von wem das geschrieben wurde weis ich leider nicht mehr!
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| Re:Geschichten |
ein Mitglied |
23.02.2008, 20:48:01 |
Frau das ist einfach SUPER 
Ich werde sie alle in meine Sammlung aufnehmen 
Vielen DANK Birgit |
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| Re:Geschichten |
ein Mitglied |
24.02.2008, 12:16:02 |
Hallo chrissy, ach war das eine schöne Geschichte, und upps, da hat sich doch eine Träne auf meiner Wange festgesetzt. .
Danke LG Ute |
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| Re:Geschichten |
ein Mitglied |
24.02.2008, 12:25:40 |
es freut mich wenn sie euch gefallen ich hab hier noch eine wunderschöne geschichte lächel
traurig und doch sooo schön |
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| Das zerissene Herz |
ein Mitglied |
24.02.2008, 12:40:56 |
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, Dein Herz ist nicht malannähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt unddurch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige Ausgefranste Ecken..... genau gesagt .... an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.
Die Leute starrten ihn an: wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."
"Ja", sagte der alte Mann, "Deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit Dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen.
Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde....und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.
Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.
Narben auf dem Körper bedeuten, dass man gelebt hat.... Narben auf der Seele bedeuten, dass man geliebt hat....

Verfasser mir unbekannt |
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| Re:Geschichten |
ein Mitglied |
24.02.2008, 12:46:57 |
Das war mal wieder so was von schön
Bitte noch mehr...... 
LG birgit |
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| Etwas zum Nachdenken |
ein Mitglied |
24.02.2008, 13:05:19 |
Etwas zum Nachdenken...
Es war einmal... ein Junge der wurde krank geboren. Seine Krankheit war unheilbar. Er war 17 Jahre alt, und konnte jeden Augenblick sterben. Er lebte immer noch bei seiner Mutter und unter ihrer Aufsicht. Es war schwierig für ihn, und so beschloss er einmal raus zu gehen nur ein einziges mal. Er bat seine Mutter um Erlaubnis, und sie gab sie ihm. Während er so durch sein Stadtviertel schlenderte, sah er etliche Boutiquen.
Als er vor ein Musikgeschäft kam und ins Schaufenster sah, bemerkte er ein sehr zartes Mädchen in seinem Alter. Es war Liebe auf den ersten Blick. Er öffnete die Tür, und trat ein indem er nur sie beachtete. Nach und nach näherte er sich der Theke, wo sich das Mädchen befand. Sie sah ihn an, und fragte lächelnd: Kann ich Dir helfen?
Er dachte, es sei das schönste Lächeln was er in seinem ganzen Leben gesehen hatte., und er hatte das Verlangen sie im selben Moment zu küssen. Er sagte stotternd : Ja, heummmm.... ich würde gern eine CD kaufen. Ohne nachzudenken, nahm er die erste die ihm in die Hände fiel, und bezahlte. Möchtest Du dass ich sie Dir einpacke? fragte das Mädchen wieder lächelnd. Er nickte, und sie ging in das Hinterzimmer der Boutique und kam mit dem eingepackten Paket zurück, und gab es ihm. Er nahm e s und ging aus dem Geschäft.
Er ging nach Hause, und seit diesem Tag ging er tagtäglich in dieses Geschäft um eine CD zu kaufen. Sie packte sie alle immer ein, und er brachte sie nach Hause, um sie in seinem Schrank unterzubringen. Er war zu schüchtern, um sie zum ausgehen einzuladen, und selbst wenn er es versuchen wollte, brachte er es nicht über sich.
Er schilderte dies seiner Mutter, und sie ermutigte ihn, doch etwas zu unternehmen, und so ging er den nächsten Tag mit Mut bewaffnet wieder in das Musikgeschäft. Wie jeden Tag kaufte er eine CD, und sie ging wie jedes mal in die Hinterboutique um es ihm einzupacken. Sie nahm also die CD; und während sie sie ihm einpackte, hinterlies er schnell seine Telefonnummer auf der Theke und verlies schnell das Geschäft. Am nächsten Tag : dring, dring
Seine Mutter nahm den Hörer ab : Hallo? Es war das Mädchen und wollte den Sohn sprechen. Die Mutter, untröstlich begann zu weinen und sagte: Was, Du weißt es nicht? Er ist gestern gestorben. Es gab eine lange Pause, außer dem Wehklagen der Mutter. Später ging die Mutter in das Zimmer des Sohnes um sich seiner zu erinnern. Sie beschloss seine Kleidung durchzusehen, und öffnete seinen Schrank. Wie sehr war sie überrascht, als ihr eine riesige Menge von CDs entgegen kam. Keine einzige war geöffnet.
Das alles machte sie sehr neugierig, und sie konnte nicht wiederstehen : Sie nahm eine CD, setzte sich auf das Bett und öffnete sie. Als sie das machte fiel ein kleiner Zettel aus dem Paket. Die Mutter nahm es auf, und las : Hallo!!!, Du bist super süß, möchtest Du mit mir ausgehen? Hab Dich lieb.....Sofia
Sehr gerührt nahm die Mutter eine andere CD; noch eine andere und so weiter. In mehreren befanden sich kleine Zettel, und auf jedem; stand das gleiche.....

Verfasser mir leider Unbekannt
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| Re:Geschichte für unsere Kiddis |
ein Mitglied |
24.02.2008, 16:39:49 |
Weißt du eigentlich, wie lieb ich Dich hab? " Der kleine Hase sollte ins Bett gehen, aber er hielt sich noch ganz fest an den langen Ohren des großen Hasen.
Der kleine Hase wollte nämlich ganz sicher sein, dass der große Hase ihm auch gut zuhörte. "Rate mal, wie lieb ich dich hab", sagte er. "Oh", sagte der große Hase, "ich glaube nicht, das ich das raten kann."
"So sehr", sagte der kleine Hase und breitete seine Ärmchen aus so weit er konnte. Der große Hase hatte viel längere Arme. "Aber ich hab dich sooo sehr lieb", sagte er. Hm, das ist viel, dachte der kleine Hase.
"Ich hab dich lieb, so hoch ich reichen kann", sagte der kleine Hase.
"Ich hab dich lieb, so hoch ich reichen kann", sagte der große Hase. Das ist ziemlich hoch, dacht der kleine Hase. Wenn ich nur auch so lange Arme hätte.
Dann hatte der kleine Hase eine gute Idee. Er machte einen Handstand und streckte die Füße hoch an den Baum. "Bis zu den Zehen hoch hab ich dich lieb", sagte er.
"Und ich hab dich bis zu deinen Zehen hoch lieb", sagte der große Hase und schwang den kleinen Hasen in die Luft.
"Ich hab dich lieb so hoch wie ich hüpfen kann", sagte der kleine Hase lachend..... und hüpfte auf und ab.
Ich hab dich lieb, so hoch ich hüpfen kann", sagte der große Hase lächelnd und hüpfte so hoch, dass seine Ohren die Zweige berührten. Tolle Hüpferung, dachte der kleine Hase. Wenn ich nur auch so hoch hüpfen könnte.
"Ich hab dich lieb den ganzen Weg bis zum Fluss runter lieb", sagte der kleine Hase. "Ich hab dich lieb bis zum Fluss und über die Berge lieb", sagte der große Hase.
Oh, das ist sehr weit, dachte der kleine Hase. er war schon sehr müde, dass er sich gar nichts mehr ausdenken konnte. Dann schaute er über die Büsche und Bäume hinaus in die große, dunkle Nacht. Es konnte ja wohl nichts weiter weg geben als den Himmel.
"Ich hab dich lieb bis zum Mond", sagte der kleine Hase und machte die Augen zu. "Oh, das ist weit" ,sagte der große Hase. "Das ist sehr, sehr weit."
Der große Hase legte den kleinen Hasen in sein Blätterbett, beugte sich über ihn und gab ihm einen Gutenachtkuss.
Dann kuschelte sich der große Hase an den kleinen Hasen und flüsterte lächelnd: "Bis zum Mond.....und wieder zurück haben wir uns lieb."
Verfasser auch hier mir unbekannt
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| Re:Geschichten |
ein Mitglied |
27.02.2008, 18:25:33 |
Die Liebe
Vor langer, langer Zeit existierte eine Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten. "Die gute Laune", "Die Traurigkeit", "Das Wissen",.... und so wie alle anderen Gefühle, auch "Die Liebe". Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also bereiteten alle ihre Schiffe vor und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten.
*~*
Bevor die Insel sank, bat die Liebe um Hilfe. Der Reichtum fuhr auf einem luxuriösen Schiff an der Liebe vorbei. Die Liebe fragte: " Reichtum, kannst Du mich mitnehmen?" "Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber, da ist kein Platz für Dich."
*~*
Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam: "Stolz, ich bitte Dich, kannst Du mich mitnehmen?" "Liebe, ich kann Dich nicht mitnehmen....", antwortete der Stolz, " hier ist alles perfekt. Du könntest mein Schiff beschädigen".
*~*
Also fragte die Liebe die Traurigkeit, die an ihr vorbeiging: "Traurigkeit, bitte, nimm mich mit." "Oh Liebe", sagte die Traurigkeit, " ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muß."
*~*
Auch die Gute Laune ging an der Liebe vorbei, aber sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte, dass die Liebe rief.
*~*
Plötzlich sagte eine Stimme: " Komm, Liebe, ich nehm Dich mit." Es war ein Alter, der sprach. Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie vergaß, den Alten nach seinem Namen zu fragen.
*~*
Als sie an Land kamen, ging der Alte fort. Die Liebe bemerkte, dass sie ihm viel schuldete und fragte das Wissen: "Wissen, kannst Du mir sagen, wer mir geholfen hat?" "Es war die Zeit", antwortete das Wissen. "Die Zeit?", fragte die Liebe, "warum hat die Zeit mir geholfen?" Und das Wissen antwortete: "Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist".
Verfasser auch hier mir leider unbekannt |
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| Re:Geschichten |
ein Mitglied |
04.03.2008, 11:44:41 |
Hallo Chrissy,
Deine Geschichten sind wunderschön, aber auch sehr traurig und bewegend.
Das letzte Mal, als ich geweint habe war dieses Wochenende, aber nun schon wieder.
Gerade die Geschichten von der Traurigkeit, dem Herz und der Liebe sind sehr bewegend.
Ich habe zwar keine Geschichte, aber dafür ein kleines Gedicht, das hat mir jemand einmal gegeben, weil er der Meinung war das passe zu mir, leider weiß ich auch nicht wer das geschrieben hat.
Blumenkind
Einst war ich ein Kind, das unbeschwert und leicht über eine Sommerwiese lief , Blumen pflückte und diese in einem Korb sammelte. Mit der Zeit kamen viele daher, um meine Blumen zu stehlen, sie zu Boden zu werfen und auf ihnen herumzutrampeln. Dann war mein Korb leer, und auch ich blühte nicht mehr. Es kostete viel Mut und Kraft, sich auf den Weg zu machen, um neue Blumen zu suchen.
Doch ich habe festgestellt:
Mit Tränen gedüngt, kommen ganz andere Sorten hervor. Und meine Ernte ist kostbarer denn je.
LG |
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| Fabeln sind ja auch Geschichten |
ein Mitglied |
15.03.2008, 13:49:43 |
keine zum Weinen aber zu Nachdenken
Weiß leider auch nicht den Verfasser,
aber dennoch Gutes Nachdenken. wünscht carla Die fleißige Ameise Jeden Morgen kam die fleißige Ameise fröhlich zur Arbeit. Sie liebte ihre Arbeit. Hier verbrachte sie die meiste Zeit des Tages schwer arbeitend, immer ein Liedchen summend. Sie arbeitete fleißig vor sich hin. Der Generaldirektor, ein dicker fetter Käfer, stellte fest, dass es niemanden gab, der die Ameise beaufsichtigte. So konnte es nicht weitergehen! Er schuf einen Supervisor Posten und stellte einen Mistkäfer mit viel Erfahrung ein. Die erste Sorge des Mistkäfers war, die Arbeitszeit zu standardisieren. Er erstellte hierzu verschiedene Reports. Bald darauf benötigte der Mistkäfer eine Sekretärin, die diese Reports vorbereitete. Man stellte eine Spinne ein, die ein Archiv einrichtete und Telefonanrufe entgegennahm.
Und in der ganzen Zeit, arbeitete die Ameise froh und munter weiter, denn ihre Arbeit gefiel ihr und von Zeit zu Zeit summte sie ein Liedchen.
Der Generaldirektor war begeistert von der Arbeit des Mistkäfers, und fragte ihn nach grafischen Darstellungen und Zukunftsanalysen. So wurde es nötig, eine Fliege einzustellen als Helfer für den Supervisor. Sie kauften der Fliege ein Laptop, mit dem sie die Reports schön bunt gestalten konnte.
Die fleißige Ameise summte schon bald kein Liedchen mehr, beschwerte sich, dass sie so viel Schreibkram auszufüllen hatte, anstatt zu arbeiten. Daraufhin beschloss der Generaldirektor, dass ein Administrator für die Abteilung, in der die Ameise arbeitete, her musste. Diese verantwortungsvolle Aufgabe wurde der Heuschrecke übertragen, die als erstes verlangte, dass man ihr einen speziellen Sessel kaufen solle. Natürlich brauchte sie auch ein Auto, einen Laptop und einen Zugang zum Intranet. Und selbstverständlich brauchte sie auch einen persönlichen Assistenten, die Kröte, die schon an ihrem alten Arbeitsplatz als Sekretärin für die Heuschrecke gearbeitet hatte.
Die Ameise sang nicht mehr. Sie wurde immer unruhiger und nervöser.
"Wir müssen ein Gremium beauftragen, Daten für eine Studie über die arbeitende Gesellschaftsschicht zusammenzutragen und einen Bericht zu verfassen." Gesagt, getan. Die ausgesuchten Spezialisten machten sich gegen ein beträchtliches Entgelt sogleich monatelang an die Arbeit.
In der Zwischenzeit, stellte der Generaldirektor fest, dass die Abteilung, in der die fleißige Ameise munter vor sich hin arbeitete, nicht mehr den gleichen Profit wie früher erwirtschaftete. Er wandte sich an die Eule, eine Expertin in Sachen Betriebswirtschaft, die Tausende von Euro bekam. Sie sollte analysieren und diagnostizieren, was zu tun sei. Die Eule wirbelte drei Monate in allen Büros der Firma herum. Dann legte sie einen Abschlussbericht vor, der besagte: "Sie haben zu viel Personal, es sollten Stellen abgebaut werden."
Dem Expertenbericht der Eule folgend, entließ der Generaldirektor die Ameise, die immer so fleißig arbeitete und ihre Arbeit liebte.
Die Moral: Es sollte dir nicht im Traum einfallen, eine fleißig arbeitende, fröhliche Ameise zu sein. Es ist viel besser eine Heuschrecke oder ein Mistkäfer zu sein, wenn auch unnütz und unfähig. Diese brauchen keinen Supervisor, es stresst sie niemand. Wenn du nicht anders kannst, als fleißig und arbeitsam zu sein, dann zeige niemandem, dass du fröhlich bist und dass dir deine Arbeit Freude macht! Erfinde von Zeit zu Zeit ein Unglück, jammere und beschwere dich, damit es niemandem in den Sinn kommt, dich zu beneiden, nur weil du Spaß an deiner Arbeit hast. Wenn du das auch nicht kannst, dann mach dich selbständig. So können sich wenigstens all die Mistkäfer, Spinnen, Heuschrecken, Fliegen, Kröten und Eulen nicht auf deinem Rücken ausruhen.
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| Re:Geschichten |
ein Mitglied |
15.03.2008, 13:56:04 |
wie wahr das ist carla,
so scheints auch im realen leben zu sein seufz  |
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