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| Abnehmen mit Insulinresistenz und Schilddrüsenunterfunktion |
ein Mitglied |
05.09.2011, 14:36:16 |
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Hallo Liebes Aiqum-Team,
ich habe jetzt mal eine große Frage, nachdem ich von Endokrinologen, Diabetologen und Hausärtzten ständig eine andere Information bekomme.
Folgendes zu mir.
Ich bin 1,66 m groß und wiege leider zwischenzeitlich 105 kg (vor 4 Wochen warens noch etwas über 107). Im Jahr 1998 wog ich noch 64 kg, was beinahe mein Idealgewicht war. Damals habe ich mit der Ausbildung angefangen und ...bequem, Büro, kein Sport mehr ....
Vor knapp 2 Jahren wurde im Rahmen von unterschiedlichen Untersuchungen festgestellt, dass ich eine Insulinresistenz habe. Seitdem nehme ich Metformin (soll vor allem wegen dem PCO-Syndrom - andere Baustelle - helfen).
Vor einem halben Jahr hat man jetzt auch noch eine leichte Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, die ebenfalls behandelt wird (L-Thyrox).
In einer der letzten Sitzungen beim Endokrinologen habe ich mal so richtig gemeckert (mein Mann ist Privatpatient, wir hatten nen gemeinsamen Termin, also hatte der Arzt auch endlich mal Zeit Fragen zu beantworten). Dabei sagte mir der Arzt, dass das Abnehmen mit einer Insulinresistenz so gut wie unmöglich ist, da wohl das überschüssige Insulin alles was ich esse ungesehen in Fett verwandelt und einlagert. Das möchte ich aber nicht glauben. Denn im letzten Jahr habe mit Aiqum in knapp 3 Monaten 6 kg abgenommen und dann blöderweise aufgehört, da es im Privat- und Berufsleben einfach zu stressig wurde. Jetzt kam kürzlich der Nuklearmediziner (Schilddrüse) dran und war der Meinung, es ginge wohl schon, bloß langsamer und nur wenn fast komplett auf Kohlenhydrate verzichtet werden würde.
Und vom Hausarzt kam dann noch die Meldung ich sollte es doch mal mit einer Formuladiät (Sprich Pülverchen wie Alma) probieren.
Jetzt meine Frage:
Kann man erfolgreich trotz Insulinresistenz und Schilddrüsenunterfunktion Gesund abnehmen? Ich will gar nicht 10 kg in 3 Wochen sondern mir reichen auch 1 -2 Kg alle 2 Monaten. Und welche der beiden Aiqum-Varianten wäre besser?
Vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt oder eine ähnliche Situation und Erfahrungen mit dem Ab- und Zunehmen gemacht.
Viele Grüße Petra |
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| Re:Abnehmen mit Insulinresistenz und Schilddrüsenunterfunktion |
ein Mitglied |
05.09.2011, 15:09:54 |
Hallo Petra Ich habe dir mal meine Vorstellung von vor einem Jahr Koppiert. Ich habe einen ähnlichen weg wie du hinter mir, nur mit noch viel mehr Kilos. Ich bin jetzt etwa 15 Monate bei AIQUM, und habe giut 14 Kilo abgenommen. Ich fühle mich sehr wohl mit diesem Programm, weil ich meine Ernährung so gestalten kann wie es mir gefällt und schmeckt. Ich habe ca 2 Monate keine ergebnisse gehabt, aber dann ging es zwar langsam aber regelmäßig bergab mit dem Gewicht. Also mit viel geduld und nicht nur verboten (mal naschen)geht es auch auf lange Zeit gut. Von so genannten Pulverdiäten kann ich dir nur abraten. "Ich muß einen Weg finden, mit dem ich mein Leben lang Leben kann", und den habe hier gefunden. Wenn du noch fragen hast nur zu. Auch gerne über PN. Liebe Grüße Susanne
Ein freundliches hallo an alle.
Ich werde mal versuchen mich vorzustellen. Ich bin 50 Jahre alt, Verheiratet und habe 2 erwachsene Söhne, die aber noch zu Hause wohnen (solange sie in der Ausbildung sind). Und komme aus dem schönen Weserbergland. Ich arbeite in einem 400€ Job in einer Seniorenresidenz im HW bereich (wäsche). Mein Übergewicht hat sich seit meinem 20. lebensjahr mit einigen hochs und tiefs bis auf über 180 Kilo hochgeschaukelt. Ich bin seit etwa 5 Jahren dabei mit meiner ernährung etwas umzustellen, erstmit hilfe eines Psychologen, der mich ganz langsam wieder an Sport gebracht hat. Dann hatte meine Ärztin die "tolle Idee" BCM zu machen, ihr ging das mit dem Sport und der Ernährungumstellung zu langsam. Das hat erst was gebracht, aber nach 3 Monaten ging gar nichts mehr, sondern sogar noch hoch. Ich habe dann damit wieder aufgehört (ich hasse eigentlich Pulverdiäten). Das gewicht was runter ging kam doppelt zurück. Seid dem geht trotz reduzierter Kost, unter anderem WW nichts mehr runter. Ich bin vor 2 Monaten bei einem Endikrinologen gewesen, um die Hormone zu überprüfen. Meine Diabetes Ärztin weiß sich keinen rat mehr. Der Hormonarzt hat nun festgestellt, das alles gut eingestellt ist (Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion) Er sagt, das mein Stoffwechsel so kaputt ist (Diätgeschädigt) das fast nichts mehr geht. Es wird von einer OP gesprochen ( Magenbypas) ich möchte das aber nicht. Er sagt, ich könne froh sein, das mein Gewicht unter WW nicht noch hoch gegangen ist. Ich könnte nur mit disziplin "habe ich keine probleme mit" und viel Sport "spielen im moment die gelenke nicht mit" den Stoffwechsel ankurbeln.
Jetzt bin ich auf AIQUM gestoßen, und hoffe durch die uterschiedlichen Kalorien mengen auch etwas zu erreichen.
Ich werde die hoffnung nicht aufgeben es zu schaffen, und erhoffe mir hir bei euch die richtige auch kompetente hilfe.
So ich war jetzt sehr genau und ehrlich mit meiner Vorstellung.
LG S |
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| Re:Abnehmen mit Insulinresistenz und Schilddrüsenunterfunktion |
ein Mitglied |
05.09.2011, 15:47:19 |
Hallo Petra,
ich kann dir keine Antwort aus eigener Erfahrung geben, sondern nur aufgrund dessen, was ich in der Ausbildung gelernt habe. Natürlich wurden solche Probleme wie Insulinresistenz auch dort angesprochen. Ich würde dir auf jeden Fall die Low-Carb-Methode empfehlen und unbedingt täglichen Sport bzw. Bewegung. Genauso wie man einem Diabetes-Patienten empfiehlt sich viel zu bewegen, so ist das auch für dich nötig. Hier bietet sich Nordic Walking oder einfache Walking an, falls dir dies Spaß macht. Denn dieses kann man auch recht gut mit einem höheren Gewicht über einen längeren Zeitraum durchhalten.
Mit Formula-Diäten wurden übrigens einige Studien gemacht. Die meisten Probanden haben mehr Körperfett durch die Formula-Diät und auch mehr Gewicht als die Gruppe mit dem "normalen Diätessen" verloren. Hierbei wurden 2 Mahlzeiten über einen langen Zeitraum (6-12 Monate) ersetzt und dann nochmal zur Stabilisierung über den gleichen Zeitraum 1 Mahlzeit mit einem Shake ersetzt. In den Studien handelte es sich um einen hochwertigen Shake der als Mahlzeitenersatz gedacht ist und nicht einfach nur um einen "Proteinshake".
Ich selbst habe auch schon eine solche Diät durchgeführt und habe für mich folgende Probleme erkannt:
1. Man lernt nicht automatisch gesünder zu kochen, sondern verläßt sich auf die Shakemahlzeit (was natürlich für Berufstätige sehr praktisch ist). 2. Nach einer Weile habe ich Probleme mit dem Durchhalten bekommen, weil ich auch wieder Lust auf etwas "zum Kauen" hatte. 3. Die Stabilisationszeit mit einem Shake habe ich nicht langen durchgehalten, weil ich endlich wieder Lust hatte das zu essen, was ich mir die ganze Zeit nicht gegönnt habe.
Dann habe ich auch alles wieder zugenommen.
Hier bei Aiqum gefällt mir das langsame Umlernen und erlernen des gesünderen Essen.
Wenn du allerdings gegen die Shakes nicht abgeneigt bist, dann würde ich dir empfehlen zur Erhöhung der Proteinmenge einen Shake täglich zu trinken. Dies muss nicht als Mahlzeitenersatz sein, sondern kann nach dem Sport sein (eine halbe Stunde nach dem Sport einen Proteinshake trinken, dann wird er besser aufgenommen. Hier solltest du allerdings auf die Kalorienmenge achten, manche Shakes haben ca 500 kcal, andere wiederum nur 200 kcal.
Die erhöhte Proteinmenge trägt zum Erhalten des Grundumsatzes bei und hilft die Muskulatur zu erhalten. Für dich wird es auch besser sein sich auf 3 Mahlzeiten täglich zu beschränken und keine 5 Mahlzeiten zu dir zu nehmen. Dadurch ist dein Körper längere Zeit ohne Insulinbombardement und du kannst eher abnehmen.
Und ansonsten brauchst du viel Geduld. 1 Kilogramm alle 2 Monate halte ich für ein realistisches Ziel. 
Liebe Grüße goldi
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