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Pulsdruck  bei Menschen über 60

Der Pulsdruck ist mathematisch die Differenz zwischen dem systolischen (oberer Wert) und dem diastolischen (unterer Wert) Blutdruck. Er sollte 50 bis 60 mmHg nicht überschreiten. Während ein Patient bei isolierter Betrachtung seiner Druckwerte bei einem Blutdruck von 140/70 mmHg nur bedingt behandlungsbedürftig erscheint, sollte der Betroffene aber aufgrund seines Pulsdrucks unbedingt behandelt werden.
Große Blutdruckstudien in Europa und China haben gezeigt, dass ein Anstieg des Pulsdrucks um 10 mmHg das Risiko für das Auftreten von Herz-/Kreislauf-Komplikationen um 13 und dasjenige für Todesfälle infolge Herz- und Gefäßkomplikationen um 22 Prozent erhöht. Die beste Methode, um den Pulsdruck im Tagesverlauf optimal zu bestimmen, ist die 24-Stunden-Blutdruckmessung.
Der Pulsdruck zeigt die Elastizität der Blutgefäße an. Ein hoher Pulsdruck deutet auf ein verhärtetes und durch Ablagerungen unelastisches Gefäßsystem hin. Das Herz muss dann mehr arbeiten und benötigt mehr Sauerstoff, um zu funktionieren. Rauchen, Diabetes und zu hohe Blutfettwerte beeinträchtigen die Elastizität der Gefäße und lassen langfristig den Pulsdruck steigen.
Wird die erhöhte Blutdruck-Amplitude reduziert, entstehen auch weniger Ablagerungen (Plaques) in den Gefäßen. Dadurch kommt es zwangsläufig zu weniger Herzinfarkten und weniger Todesfällen durch Herzereignisse.
Während bei Personen unter 50 Jahren, das zeigt die Framingham Heart Study, der untere Blutdruckwert das Herz-Kreislauf-Risiko am besten vorhersagt, hat bei Personen über 60 Jahren der Pulsdruck die größere Aussagekraft.
 

 

 

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14.11.2018, 17:34:08