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Mahlzeiten und Alkohol

Wer den Alkoholkonsum mit einer gehaltvollen Mahlzeit verbindet, senkt zwar seinen Blutalkoholgehalt geringfügig, macht aber den üblichen Leistungsabfall nach bereits wenigen Gläsern Alkoholisches kaum rückgängig. Was gegessen wird, spielt dabei eine nur geringe Rolle. Auf diese Ergebnisse einer englischen Forschung weist die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) in Lausanne hin.
(SFA) Immer wieder hört man, dass ein gut gefüllter Magen die unerwünschten Wirkungen des Alkoholkonsums gleichsam zum Verschwinden bringen würde. Schon ab 0.3 Promille Blutalkoholgehalt reagiert man nicht mehr so rapid und verliert bei 0.5 Promille auch sonst den Durchblick – da wäre es doch praktisch, durch ein zünftiges Mahl beim Trinken einen klaren Kopf zu behalten. Englische Forscher von der Universität Glasgow haben die Zusammenhänge zwischen Essen und Alkoholtrinken genauer erforscht und dabei sogar in die Töpfe geschaut.
Blutalkohol runter, aber trotz Kartoffelstock weiter angeschlagen
Welchen Einfluss haben vor einem Trinkexperiment verzehrte Mahlzeiten verschiedenen Typs – mit viel Kohlenhydraten (Kartoffelstock) oder mit viel Proteinen (Truthahnschnitzel) – auf die Blutalkoholwerte und die Leistungen im psychomotorischen Bereich? Über 50 junge Männer assen und tranken unter strengen experimentellen Bedingungen und liessen sich danach im Labor durchtesten. Wer Alkoholisches getrunken und nichts gegessen hatte, lag bei den Promillewerten am höchsten und zeigte die meiste Alkoholwirkung. Die Kohlenhydrate-Kartoffelstockesser hatten die niedrigsten Blutalkoholwerte und berichteten weniger Trunkenheitsempfindungen, die Protein-Truthahnkonsumenten lagen dazwischen. Hinsichtlich des gemessenen Leistungsabfalls bei der Reaktion und Geschicklichkeit konnten die Forscher jedoch keine bedeutsamen Unterschiede feststellen, egal was auf dem Teller gelegen hatte. Kurzum: Wer nach einer gut begossenen Mahlzeit voll funktionsfähig bleiben will, erreicht dies nicht durch viel Kartoffelstock, sondern durch weniger Alkohol.
 

 

 

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17.10.2017, 11:33:30